"frei"-berufler

"frei"-berufler

Freiberuflerin, oder Hausfrau mit drei Jobs, Kind, Mann und Hund? Ja, was bin ich denn? Ein Tag vergeht wie im Flug, ist ausgefüllt bis zum Rand und trotzdem bleibt die Frage: "Was habe ich heute eigentlich gemacht?" Also....




Montag, 27. September 2010

Projekt 180 (8)



Wenn man schon nichts Überflüssiges konsumieren darf und möchte, dann gehen die Gedanken automatisch zu den Dingen die nichts kosten. Ein schönes Beispiel ist das Lächeln. Lächeln, grinsen, griemeln, schmunzeln, glucksen, gackern, all das ist zu 100% kostenlos.
Ich entwickle mich zum notorischen Dauerlächler und man sagt doch eigentlich: „So wie es in den Wald ruft, so schallt es heraus.“ Demnach müsste ich für jedes verschenkte Lächeln ein Lächeln zurück bekommen. Leider geht die Rechnung nicht auf. Passend zum obigen Sprichwort habe ich das gestern Mittag im Stadtwald ausprobiert. Ich habe alle Menschen, die Alten, die Jungen, Mütter mit Kinderwagen, Hundebesitzer, Jogger, Radfahrer, einfach Allen die mir direkt begegnet sind – es mögen so um die 15 Personen gewesen sein - , freundlich angelächelt. Zurückgelächelt haben drei. Ein Radfahrer weil ich ihm den Weg frei gemacht habe und zwei Hundebesitzerinnen. Eine magere Ausbeute. Eine Mutter mit Kinderwagen hat immerhin noch gelächelt als sie Susi gesehen hat, denn die sieht mit ihrem Wuschelfell im Moment wirklich zum knuddeln aus. Mir ins Gesicht geschaut hat sie nicht. Genau so wie die Hundebesitzerin mit Ohrstöpseln, die mir zweimal begegnete und fast schon angestrengt an mir vor schaute, oder der strenge, ältere Herr, der erst missbilligend Susi, dann mich ansah und dann den Blick gen Himmel warf und der Jogger der, weil mein Hund in seine Richtung schaute, brüllte: „Hau bloß ab du Köter.“ oder die Frau mit dem Zwillingskinderwagen, die wahrscheinlich so erschöpft war, dass sie ihren Blick sowieso auf Bildschirmschoner gestellt hatte. Was ich verstehen kann.
Nun, Alles in Allem gibt es da noch einen erheblichen Lächel-nachhol-Bedarf, im Kölner Stadtwald. Da müssen wir noch dran arbeiten. Ich werde einfach mal weiterlächeln auf meinen Mittagswanderung. Wer weiß, vielleicht macht es ja Schule, wo es doch zu preiswert ist.
balba

Donnerstag, 23. September 2010

Mal Zwischendurch



Im Stadtwald begegnen einem doch die seltsamsten Dinge. Auf einer großen, abschüssigen Wiese begegnet mir ein Mann mit einem Hund. Erstmal nicht ungewöhnlich. Es ist vielleicht einer der letzten sehr warmen Tage und der Mann hatte sich in der Wahl seiner Kleidung verschätzt und sich zu warm angezogen. In seiner Freude über die Wärme ließ er alle Hemmungen fallen und entledigte sich erst seiner Jacke, dann des Hemdes und zuletzt riss er sich befreit das T-Shirt über den Kopf. Der Mann war glücklich, das sah man. Aber was war mit seinen Zuschauern? Was war mit mir? Da kam mir kein Adonis entgegen, sondern lediglich ein etwas hängebrüstiger Mittfünfziger. Musste ich das jetzt schön finden?
Leider ist es ja so eine Sache mit der Schlagfertigkeit, besonders nach einem guten Essen in der prallen Mittagssonne. Als wir einander passierten hielt ich den Mund, obwohl ich ihn doch eigentlich etwas fragen wollte: „Hallo, guten Tag. Darf ich Sie etwas fragen?“ Wahrscheinlich hätte er genickt und ich wäre fortgefahren: „Was halten Sie davon wenn ich mich jetzt ausziehe? Ich meine, ich lege jetzt mal meine Jacke, mein T-Shirt und natürlich auch meinen BH ab, würde ihnen das gefallen, oder wären Sie peinlich berührt? Mir ist nämlich warm, wissen Sie.“ Nun, wahrscheinlich hätte er mich entsetzt angeblickt und wäre kommentarlos weiter gegangen, angesichts dieser schockierenden Vorstellung. Denn genau wie er, bin ich keine knackige Zwanzigjährige mehr, deren Anblick ihn bestimmt erfreut hätte.
Als Frau oben-ohne durch den Stadtwald zu laufen ist eine groteske Vorstellung und würde allenthalben auf Unverständnis stoßen, einem Mann ist das gestattet. Warum eigentlich? Ich war nämlich etwas peinlich berührt, weil ich nicht gerne alleine mit einem halbnackten, wenig attraktiven Mann durch den Stadtwald spazieren möchte. Weder interessieren mich seine Hautfalten, noch sein Hängebusen. Meiner würde ihm wahrscheinlich auch nicht gefallen.
Fünf Minuten später lief mir der nächste halbnackte Sechzigjährige über den Weg. Den wollte ich fragen, aber er bog schnell um eine Ecke und war verschwunden. Hat wohl die Lunte gerochen.
Liebe Männer, bitte hört auf meinen Appell: „Laßt et sein. Zieht Euch was Nettes an und erspart uns Eure nackten Tatsachen. Die interessieren uns nämlich nur wenn ihr a) unter dreißig und knackig seit, oder b) mit uns eine Beziehung führt. Sonst eher nicht.
Viele Grüße
balba

Montag, 20. September 2010

Projekt 180 (7)



Vorhin stehe ich im Eingangsbereich der Schule und schaue mir interessiert die wartenden Mütter um mich herum an. Wir sind eine schicke Gegend, mit schicken Leuten, also auch mit schicken und auf dem neuesten Stand der Mode gekleideten Müttern. Das trifft nicht auf alle zu aber auf viele. Mein Blick wandert im Raum umher und ich entdecke tolle Stiefel, eine super Jacke, coole Jeans und ertappe mich bei dem Gedanken: „Nach solchen Stiefeln musst du mal schauen, die sind ja echt hipp. Die will ich auch.“
STOPP!
Ich besitze neun Paar Stiefel. Wann soll ich die denn alle tragen? Außerdem gibt’s NICHTS. Keine Klamotten, keine Schuhe, keine Handtaschen……………………….. Nein nein nein.
Aber es ist garnicht so einfach, muss ich gerade feststellen.
Liebe Grüße
Balba

Freitag, 17. September 2010

Projekt 180 (6)



Konsumgöttinnen
So, meine Lieben Leserinnen und Leser, wer den Hals vom Konsumieren nicht voll bekommt, dem empfehle ich:

http://www.konsumgoettinnen.de/

Kostenlos konsumieren, testen und empfehlen. Empfehlungsmarketing wird immer beliebter. Kostengünstiger kann man ein Produkte nicht bewerben. Wer es trotzdem ausprobieren möchte, dem wünsche ich viel Erfolg und tolle Produkte zum testen. Und ganz super wäre es, wenn ihr mir von Euren Erfahrungen berichtet.
Viele Grüße
Balba

Montag, 13. September 2010

Projekt 180 (5)



Selbstversuch

„Qualität zahlt sich aus“, oder „Wat nix kost dat ist auch nix“. Solche und ähnlich Weisheiten kennen wir alle, aber stimmen die auch? Ich habe jetzt einen Selbstversuch gemacht und stellte dafür meinen Kopf zur Verfügung. Was meine Haare angeht, bin ich recht anspruchslos. Meine Haare sind dick, fest und wachsen schnell. Ist eine Frisur einmal nicht so ganz optimal geschnitten, hat sich da Problem meist schnell wieder erledigt. In den letzten Jahren ging ich daher immer zu Wald- und Wiesen-Friseuren. Entweder zu einer Friseur-Kette, wo ich schnell dran kam und mich immer eine andere Dame bediente, oder mal hier mal dort. Eines vorweg: Nett und ordentlich waren sie alle und günstig auch und ich habe Respekt vor diesem Beruf, denn wir wollen ja alle gut aussehen auf dem Kopf, aber die Mädels werden meistens unterirdisch bezahlt. Kaum genug zum Leben und das bei diesem anstrengenden Job, der es jedem recht machen muss.
Manche Friseurinnen haben toll geschnitten, waren aber bei meinem nächsten Besuch nicht mehr dort beschäftigt oder einfach nicht da. Termin werden keine mehr gemacht. Andere Damen sind nicht auf dem neuesten Stand der Mode und schneiden einfach so wie sie eben immer schon schneiden. Da fehlt der Pfiff.
Ich wollte nun wissen, ob es sich wirklich auszahlt einmal zu einem sogenannten Nobelfriseur zu gehen. Heißt hier viel Geld bezahlen auch gleichzeitig eine schönere Frisur haben? Ich hatte am Freitag meinen Termin.

Punkt 1) Das Ambiente war sehr angenehm, sauber, ruhig, kein Knüssel in den Ecken, wie ich das schon so häufig gesehen habe.

Punkt 2) Nadine begrüßte mich sehr herzlich und nahm sich für die Beratung richtig Zeit, ging auf mich ein und strahlte eine sichere Ruhe aus. Angenehm.

Punkt 3) Der Service unterschied sich enorm von herkömmlichen Salons. Zum Haare waschen nahm ich in einem sehr bequemen Sessel Platz, meine Beine wurden auf einen Hocker gehoben, der Nacken angenehm ausgepolstert. Vor mir lief eine Dokumentation über Afrika auf einem Wandbildschirm und ich genoss eine wunderbare Kopfmassage. Sehr schön.

Punkt 4) Das Ergebnis: Schnitt und Farbe sind genau so wie ich es mir vorgestellt habe. Ich bin begeistert.

Punkt 5) Der Preis: Ich bin nicht nur begeistert, sondern auch überrascht, denn ich habe ca. 25 Euro mehr bezahlt als anderswo. Das ist viel weniger, als ich erwartet habe.

Fazit: Mein Versuch zeigt mir, dass sich in diesem Fall Qualität auszahlt und ich jetzt für die Zukunft meinen Friseur gefunden habe.

Grüße Balba

PS.: Schweren Herzens habe ich Zeitschriften und Bücher in meine Konsumdiät mit einbezogen. Wie Steph. sagt, in den Zeitungen steht nur Werbung und bis ich meine Bücher alle gelesen habe ist sowieso Weihnachten.

Mittwoch, 8. September 2010

Projekt 180 (4)



Ungefähr dreißig Euro habe ich gespart. Unglaublich. In mir wohnt ein Shopping-Monster, was auf seine nächste Gelegenheit lauert.
Mein Wocheneinkauf führt mich immer zuerst zu Aldi und dann zu Globus. Aldi = Basics, Globus = der Rest. Die heutige Aktionsware lockte mich auf den ersten Blick nicht, denn es gab alles für den Malerbedarf. Aber schon hinter der nächsten Ecke lauerten nette Mal- und Bastelsachen für Kinder. Emma ertrinkt in Mal- und Bastelsachen. Mit geradem Blick ging ich an der Auslage vorbei. Dann ging alles gut bis zur Kasse.
Ich finde, bei Aldi einzukaufen sollte als Sportart anerkannt werden. Schnell alle Waren in den Einkaufswagen schmeißen, nach kurzem Anstehen an der Kasse (ja, das geht bei uns wirklich immer schnell), flott alle Waren auf das Band legen, wobei wirklich Eile geboten ist, denn die Damen und Herren an der Kasse scannen so schnell, dass das Band fast nie still steht. Endlich vorne angekommen Schiebt ein freundlicher Mitarbeiter die Ware so schnell über den Scanner, dass sie – obwohl ich mit beiden Händen beherzt alles in meinen Korb schmeiße – fast von der Theke fällt. Also, für einen Aldi-Einkauf sollte man sich 3 Weight Watcher Bewegungspunkte anschreiben dürfen. Alleine schon wegen der nervlichen Belastung.
Aber das wollte ich garnicht erzählen. Links neben dem Warenband befinden sich noch fünf Warenkörbe mit Auslagen. In einem lockten mich „Echte Fensterleder“ für 4,99€ und im nächsten Korb gab es Kinder DVD’s mit einer Lieblingssendung meiner Tochter von „Willi will es wissen“, für 2,99€. Vor mir packte eine Frau mind. sieben DVD’s ein. Meine Hände zuckten.

Inneres Zwiegespräch
B: „Oh, ein echtes Fensterleder wollte ich doch schon immer mal haben. Die Fenster sehen auch wieder aus wie S…..“
Gewissen: „Ach Barbara, du bist die letzten zwanzig Jahre ohne original Fensterleder ausgekommen und überhaupt putzt du deine Fenster überhaupt nicht selber.“
B: „Na gut, aber die DVD’s wären doch nett. Emma liebt die Sendung.“
G: „Ja, sie sieht sie ja auch ständig im Fernsehen, das reicht.“
B: „Aber schonmal für Weihnachten, oder nee, für Nikolaus, das ideale kleine Geschenk.“
G: „Nee ist klar, Nikolaus ist ja auch schon in drei Monaten.“

Zum Glück war ich dann mit Bezahlen und Einpacken an der Reihe, meine Inneren Stimmen gaben Ruhe und ich war standhaft geblieben.

Beim Globus ging es leichter. Dort habe ich nur meine Liste abgearbeitet, die Zeitschriften eiskalt ignoriert und zügig die Kasse passiert. Auf dem Weg nach draußen dann noch ein kleiner Stolperstein. Vor dem Ausgang ist ein Klamottenladen und dort hing eine sehr schöne Jacke, für nur 24,95€. „Mensch Barbara“, dachte ich: „jetzt hast du doch mind. dreißig Euro gespart, dann wäre doch die Jacke……………“
„Hüstel hüstel“, machte das Gewissen und ich ging schuldbewusst zum Auto.

Montag, 6. September 2010

Projekt 180 (3)




Projekt 180 (3)
Eben lief ich tapfer an Tchibo vorbei. Mein erster Discountbesuch ohne Schnäppchenjagt steht mir bevor. Ich werde berichten wie es gelaufen ist. Ihr denkt bestimmt: Das kann doch wohl kein Problem sein. Ha, Ihr wisst ja nicht wie es mir manchmal in den Fingern kribbelt. Bin ich vielleicht kaufsüchtig? Na, wenn dem so ist, werde ich das ja wohl in den nächsten Wochen stark merken, oder?
Neulich hörte ich im Fernsehen, dass die Deutschen nur 11% ihres Einkommens in Lebensmittel investieren. In Frankreich sind es z.B. 25%. Das liegt nicht unbedingt am Geiz der deutschen Bevölkerung, sondern eher am Preiskampf der Discounter. Also, mal ehrlich: Wasser und Lebensmittel sind die existenziellsten Dinge die ein Mensch braucht, neben der Luft zum atmen. Für allen möglichen Mist sind wir bereit Geld auszugeben, nur nicht für gute – und ich meine wirklich GUTE Lebensmittel. Es muss nicht Bio sein, aber es sollte doch jedem einleuchten, dass das Huhn dessen Hühnerbrust für 89 Cent verramscht wird kein glückliches Leben gehabt haben kann, sondern im Gegenteil ein sehr qualvolles, grausames und kurzes Leben. Will man das wirklich essen? Ich nicht. Es macht auch wenig Sinn die Milchpreise so lange zu drücken (und andererseits zu subventionieren), bis auch die letzte Kuh abgeschafft wurde. Was machen wir denn dann, so ohne Milch? Ich weiß, meine Einwürfe hier sind polemisch, aber es lohnt sich doch einmal kurz darüber nachzudenken.
Übrigens bekam ich letzte Woche mein letztes Konsumpäckchen, am Sonntag vor dem Start bei Amazon, mit einem Gutschein der mal weg musste, bestellt. Ich gestehe, ich habe mich gefreut. Ich freue mich nämlich immer über Pakete von Amazon, aber damit ist ja jetzt auch Schuss. Oh weh oh weh.
Grüßlinge
Balba

PS.: In der New York Times wurde über ein tolles Projekt berichtet. Weltweit haben sich Leute bereit erklärt einen Monat lang nur 6 Kleidungsstücke zu tragen (Schuhe und Unterwäsche sind ausgespart). Hier der Link dazu: http://video.nytimes.com/video/2010/07/22/style/1247468489339/six-items-or-less.html

Sonntag, 5. September 2010

Kleine Verlockung



Zwar möchte ich selber auf unnötigen Konsum verzichten, aber Euch möchte ich ein bisschen dazu verführen. Mit dem kleinen Anhänger, den ihr oben sehen könnt. Den gibt es jetzt bei http://de.dawanda.com/product/12390826-KleidAnhaenger-Charms von mir zu kaufen. 100% Handgemacht und ein Unikat.
Eine schöne Woche wünsche ich Euch
Balba

PS: Ich bin nicht alleine. Hier Berichte von 100 Personen die sich vorgenommen haben ein Jahr lang keine Kleidung zu kaufen. http://www.thegreatamericanappareldiet.com/what-i-have-learned-from-the-diet/

Mittwoch, 1. September 2010

Projekt 180 (2)



Los geht's.

Hinter der Bezeichnung „Projekt 180“ steht der Versuch einhundert achtzig Tage lang dem Konsum zu widerstehen, bzw. eine Konsumdiät einzuhalten. Zeitlich bedeutet das für mich, von Montag, den 30.8.2010 an bis Sonntag, den 6.2.2011 keine Lustkäufe. Bei diesem Projekt geht es nicht ums Sparen, obwohl ich zu diesem angenehmen Nebeneffekt noch kommen werde und für die Verwendung des gesparten Geldes auch schon ein paar Ideen habe. Nein, es ist eher eine Art Befreiungsakt und ein Experiment was folgende Fragen klären kann: Wie lange komme ich mit dem was ich habe aus (wobei in einem halbem Jahr noch kein wirklicher Mangel entstehen kann, oder?)? Wie verführbar bin ich? Wird mir der Konsum fehlen, werde ich mich schlechter fühlen? Und natürlich möchte ich die Zeit nutzen um auszumisten, zu entrümpeln, mich von viel Krempel befreien.
Die Regeln
Folgende Dinge werde ich in den nächsten sechs Monaten NICHT kaufen:
• Kleidung
• Schuhe
• Handtaschen
• Discountware die nicht zu den Lebensmitteln meines täglichen Gebrauchs gehört
• Tchibo- und Ikea-Waren
• Haushaltswaren die nicht dem tägl. Verbrauch unterliegen
• Deko-Objekte egal welcher Art
• Bücher (das wird mir sehr schwer fallen, aber ich werde erstmal alles lesen
was noch unberührt da liegt und mir danach mit Leihgaben weiterhelfen)
• Dekorative Kosmetik (mit meiner vorhandenen Kosmetik kann ich mich schminken
bis zum jüngsten Tag)
• Computerspiele

Natürlich gibt es zu allen Regeln auch Ausnahmen:
• Alle Produkte, Kleidungsstücke, Schulsachen, Weihnachtsgeschenke etc. die
meine Tochter betreffen.
• Geschenke für Freunde (obwohl ich das meiste ohnehin schon selber mache)
• Konsumgüter die kaputt gehen und im Alltag unentbehrlich sind (z.B. eine
Klobürste, mein Fön).
• Lebensmittel und alle Dinge des täglichen Gebrauchs, vom Toilettenpapier bis
zur Tagescreme, Mülltüten, Küchenrollen, Packpapier und und und

Bei Zeitschriften bin ich mir noch unschlüssig, denn ich liebe Zeitschriften aller Art. Gerade deshalb sollte ich wohl darauf verzichten, weil die meisten sowieso Papierverschwendung sind. Hhmm, ich brauche Bedenkzeit und komme darauf zurück.
Ach ja und eine besondere Regel gibt es noch: Wenn ich der Meinung bin unbedingt ein neues Kleidungsstück zu brauchen muss ich es mir selber nähen, stricken, häkeln oder ein vorhandenes Teil umändern. Das hat den interessanten Nebeneffekt, dass ich ein Kleidungsstück, dass ich selber gefertigt habe, bestimmt lange tragen werde und nicht achtlos entsorge und ich weiß die Arbeit der vielen namenlosen Näherinnen auf der Welt besser zu schätzen.
So, los geht’s…….
Grüße
Balba